Miniaturen aus der Sammlung Herda

Stein oder nicht Stein, das ist hier die Frage…

… so (oder so ähnlich 😉) hat es ja schon Hamlet in Shakespeares gleichnamiger Tragödie formuliert. Schaut man sich Architektur und Kunst vergangener Jahrhunderte an, so findet man immer wieder Versuche, kostbare Materialien oder aufwändige Arbeiten durch einfachere, vor allem aber kostengünstigere Verfahren täuschend echt nachzuahmen bzw. zu ersetzen, so z.B. bei Trompe-l’œil-Effekten, der illusionistischen Malerei oder dem Stuckmarmor. So habe ich mir es bei meinem Miniaturenbau auch einfach „erlaubt“, neben echtem Stein auch Materialien zu verwenden, die den Anschein echten Steins erwecken sollen. Ein Grund dafür war natürlich die Tatsache, dass es mir gar nicht möglich ist, Steine (ähnlich wie auch Stahl) im Maßstab 1:6 angemessen zu bearbeiten.

Hier einige Beispiele für „Original und Fälschung“:

 

 

 

Diese sechs Beispiele zeigen, wie mit Holz und Granit-Farbspray oder bedruckter Folie ein Stein- bzw. Marmoreffekt bei den Miniaturen erreicht werden sollte.

 

 

 

Bei diesen Miniaturen wurde echter Stein für die Herstellung verwendet.

 

 

Die letzten Bilder zeigen die Verwendung steinähnlichen Materials wie Ton, Gips, Mörtel oder Beton.

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