Jean-Marie Massaud

Miniatur „Don’do“

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Der französische Designer Jean-Marie Massaud entwarf im Jahr 2005 den Schaukelsessel Don’do. Hergestellt wird das große Original und auch die Miniatur  von Poltrona Frau.

Maße der Miniatur: 158 x 220 mmm 170 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:5

Das Gestell der Miniatur ist aus Eichenholz angefertigt, dunkelbraun gebeizt und seidenglänzend lackiert. Die Sitzfläche, das Kopfkissen, die Armlehnen und die oberen Bereiche der Füße sind mit Leder aus der Pelle Frau®-Lederkollektion in der Farbe Bruno-Havana bezogen. Die perfekten Nähte des Kopfkissens und die Naht in der Mitte der Sitzfläche geben der Miniatur eine sehr hohe Wertigkeit.
Wie zu allen Poltrona Frau Miniaturen gehört auch zu dieser Miniatur ein weißer Karton mit Stülpdeckel und ein kleiner Stoffbeutel zum Schutz gegen äußere Einwirkungen.

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Thomas Lee

Miniatur „Westport Chair“

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Thomas Lee baute 1903 einen Gartenstuhl für sein Sommerhaus in Westport, New York. Die Miniatur des so genannten Westport Chairs, habe ich wie in meinem Beitrag vom 19. Januar bereits angekündigt, selber angefertigt. Die Einzelteile des von mir vorher gebauten Modells in Balsaholz, verwendete ich nach kleinen Korrekturen als Schablonen und konnte so eine sehr präziese Ausführung der Miniatur herstellen.
Abbildungen einiger „Produktionsschritte“ zeige ich später in einem meiner Beiträge.

Maße der Miniatur: 165 x 158 mm, 173 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Miniatur habe ich aus massiven Bucheleisten hergestellt und tomatenrot lackiert. Vorbild für die Farbgebung ist ein roter Westport Chair, wie er in dem Buch “The Adirondack Chair” von Daniel Mack abgebildet ist.

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Gio Ponti

Miniatur „Mini Dezza 24“

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Das Programm Dezza, 1965 von Gio Ponti entworfen, wird heute als Re-Edition von Poltrona Frau hergestellt. Dezza gibt es als Sessel in drei unterschiedlichen Größen und als Sofa. Der Sessel Dezza 24 wird von Poltrona Frau als Miniatur hergestellt.

Maße der Miniatur: 163 x 156 mm, 143 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:5

Das Gestell der Miniatur ist aus weißem Kunststoff angefertigt. Sesseloberteil und die Armlehnen sind beidseitig mit weißem Leder aus der Pelle Frau® Lederkollektion bezogen. Die gepolsterten Einlegekissen für Sitz und Rücken sind wie beim großen Original mit Ponyfell bezogen.
Zur Miniatur gehört ein sehr wertig angefertigter weißer Karton mit Stülpdeckel und ein kleiner Stoffbeutel zum Schutz gegen äußere Einwirkungen.

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David Rowland

Miniatur “ 40/4 „

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Der amerikanische Designer David Rowland arbeitete in den Jahren von 1959 bis 1964 an dem Entwurf eines Stapelstuhls, dessen Gestell sowie Sitz- und Rückenelement im Querschnitt auf das nur Notwendigste reduziert ist. Von dem leichten und standfesten Stuhl lassen sich vierzig Stühle in einer Höhe von nur vier Fuß übereinanderstapeln – daher die Bezeichnung 40/4.
Hersteller des Stuhls ist der Sitzmöbel- und Tischhersteller Howe a/s in Middelfart, Dänemark.
Die Miniatur wurde als Werbemodell vom Vitra Design Museum für Howe hergestellt.

Maße der Miniatur: 81 x 91 mm, 125 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Das Sitz- und Rückenelement der Miniatur ist aus formverleimtem Schichtholz angefertigt, die Oberfläche beidseitig Buche furniert und natur lackiert. Das Gestell aus vernickeltem Eisendraht ist unter dem Sitz mit vier Sitzauflagen aus Metall versehen und mit transparenten Bodengleitern ausgestattet.
Zur Miniatur gehört ein Holzkistchen. Der Deckel ist mit der Modellbezeichnung 40/4 und dem Howe Logo bedruckt.
    

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Kenneth Cobonpue

Miniatur „Yoda Easy Chair“

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Den Yoda Easy Chair entwarf der philippinsche Designer Kenneth Cobonpue im Jahr 2005. Neben dem Easy Chair beinhaltet die Yoda Kollektion weitere Sitzmöbel und Tische aus Rattan. Die interessanten Entwürfe Cobonpues und speziell die Yoda Modelle findet man auf dieser Website.
Johannes Wild, Geschäftsführer der Kenneth Cobonpue GmbH in Kempten/Allgäu und zuständig für den europäischen Vertrieb, verhalf mir zu der wunderschönen Miniatur. Ich danke Herrn Wild ganz herzlich, denn auch dieses Modell darf in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen.
Hergestellt wird die Miniatur, ebenso wie die großen Originale, von KENNETHCOBONPUE, Cebu, Philippines.

Maße der Miniatur: 105 x 120 mm, 223 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Miniatur besteht aus einem Metallgestell, aus Rattan und Nylonfäden. Die äußeren Metallrahmen bilden die Form des Sitzes sowie der Kufen und sind durch 10 Quertraversen miteinander verbunden. An diesem, den Stuhl stabilisierenden Gestell, sind die Rattanstäbe mit Nylonfäden befestigt und laufen ab der Sitzhinterkante frei nach oben aus.
Der Metallrahmen ist rot lackiert und die Rattanstäbe sind rot eingefärbt. Auf der Außenseite des Rückens ist ein Lable aus Metall angebracht.
Verpackt ist die Miniatur in einer sehr aufwendig hergestellten und sauber gestalteteten Faltschachtel aus Karton.

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Gerrit T. Rietveld

Miniaturen-Bausatz „Couchtisch und Berliner Stuhl“

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1923 entwarf Gerrit Rietveld einen kleinen Couchtisch für das Schröder-Haus in Utrecht und den asymmetrischen  „Berliner Stuhl“ als Beitrag für eine im gleichen Jahr in Berlin stattfindende Ausstellung. 

1985 erschien von beiden Möbelstücken ein Miniaturen-Bausatz im Maßstab 1:6. Die Einzelteile  sind in einem sehr schön gestalteten Schuber aus bedrucktem Karton untergebracht. Eine kleine Broschüre mit ausführlichen Informationen sowie Hinweisen zur Montage und Lackierung gehört zum Bausatz.

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Der Tisch besteht aus einer runden und mit einem Ausschnitt versehenen Fußplatte, zwei kleinen Holzbrettchen mit Ausschnitten zur Bildung des Tischgestells und einer quadratischen Tischplatte mit Ausschnitt. Eine dünne Leiste stabilisiert nach erfolgter Montage die Tischplatte.

Maße der Miniatur in zusammengegestecktem Zustand:
82 x 82 mm, 98 mm hoch.

Zum Lackieren des Tisches enthält der Schuber fünf Döschen mit den authentischen Farbtönen Rot, Blau, Gelb, Schwarz und Weiß.

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Fünf kleine Brettchen und drei Leisten bilden den „Berliner Stuhl“. Das große Vorbild des Stuhls ist schwarz, mittelgrau und hellgrau lackiert. Um die Farben entsprechend zu mischen, ist eine kleine Farbmusterkarte beigelegt.

Maße der Miniatur in montiertem Zustand:
124 x 95 mm, 177 mm hoch.

Zwei Leisten des Bausatzes sind mit Dübeln ausgestattet und die Gegenstücke entsprechend  gebohrt.

Hans Coray

Miniatur „Landi-Stuhl“ 

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Im Rahmen eines 1938 ausgeschriebenen Wettbewerbs der Schweizer Landesausstellung „Landi“ entwarf der Schweizer Hans Coray den stapelbaren Landi-Stuhl aus Aluminium. Corays Entwurf ging aus dem Wettbewerb als Sieger hervor und wurde 1939 erstmals produziert und auf dem Gelände der Landesausstellung eingesetzt. Danach wurde der leichte Aluminiumstuhl 63 Jahre weiter produziert. Im Jahr 2001 mußte die Produktion dann eingestellt werden. Von 2007  bis 2012 wurde der Landi-Stuhl erneut durch die schweizerische Westermann AG hergestellt.

Die polierte Miniatur meiner Sammlung (Abbildung oben, rechts) wurde 1997 vom Vitra Design Museum für die Miniaturenausstellung Designmaßstäbe hergestellt und wird im Ausstellungskatalog unter der Position 44 geführt. Die Miniatur in der matt eloxierten Ausführung (Abbildung oben, links) wird vom Vitra Design Museum seit 2008 für die Vitra Miniatures Collection hergestellt und ist heute noch erhältlich.  

Maße der Miniaturen: 87 x 107 mm, 126 mm hoch.

Maßstab der Miniaturen: 1:6

Die Sitzschalen meiner Miniaturen weisen unterschiedliche Herstellungsverfahren auf.

Die polierte Miniatur – es wurden nur 10 Exemplare angefertigt- ist in Handarbeit hergestellt worden. Die Sitzschale und die Traversen unter dem Sitz sind handgedengelt, man erkennt das an kleinen Unebenheiten und gerade noch sichtbaren Werkzeugspuren. Auch die Aluminiumprofile der Seitengestell sind von Hand gebogen.

Die Elemente der eloxierten Miniatur werden seriell mit speziellen Werkzeugen und in Pressen hergestellt. Es sind keinerlei Unebenheiten festzustellen, da bei der Produktion der Miniaturen die gleichen Qualitätansprüche gelten wie beim großen Original. 

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Alvar Aalto

Miniatur „Beistelltisch Modell Paimio, Nr. 75/915“

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Alvar Aalto baute in den Jahren von 1929 bis 1933 ein Tuberkulose-Sanatorium nahe der finnischen Stadt Paimio. In dieser Zeit entwarf er für die Einrichtung des Sanatoriums Sitzmöbel und Tische aus schichtverleimtem und  gebogenem Birkenholz in Kombination mit verformten Sperrholzelementen.

Die Miniatur dieses Beistelltisches ist eine von wenigen Prototypen, die vor 1997 durch das Vitra Design Museum angefertigt wurden. Sie fand weder Aufnahme in die seit 1992 produzierte „Miniatures Collection“ noch in die Miniaturenausstellung „Designmaßstäbe – 100 klassische Sitzmöbel“. Deshalb ist die Miniatur meiner Sammlung eine bemerkenswerte Rarität.

Maße der Miniatur: 100 x 84 mm, 101 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Gestelle der Miniatur sind aus laminiertem Birkenholz hergestellt und farblos lackiert, die Tisch- und Zwischenplatte aus gebogenem Sperrholz sind schwarz gebeizt und seidenmatt lackiert.  

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XXXL Werbemodell

Miniatur „XXXL Werbemodell“

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Ein lieber Freund schenkte mir die Miniatur des roten Stuhls, einem Werbemodell des Möbelunternehmens XXXLutz.

Vorbild für diese Miniatur sind die „Riesenstühle“ , die an vielen Standorten des Möbelunternehmens als Werbeträger aufgestellt sind. Der rote Stuhl ist ein Firmenentwurf und wird in Größen zwischen 10 und 30 Metern Höhe aus Holz gebaut und rot lackiert. Der Gedanke war es, mit den riesigen roten Stühlen die meist unattraktiven „Werbetürme“ zu ersetzen.

Der erste rote Stuhl wurde anlässlich der Eröffnung des Möbelhauses in Nürnberg aufgestellt und der 30 Meter hohe und damit größte rote Stuhl, steht vor dem Möbelhaus im oberösterreichischen St. Florian. Mit seinen 30 Metern Höhe hat es dieser Stuhl ins Guinness Buch der Rekorde geschafft.

Das Fotos des roten Stuhls in St. Florian und die ausführlichen Informationen stellte mir das Unternehmen XXXLutz zur Verfügung. Mein besonderer Dank gilt Frau Mag. Kathrin Huber-Ömer, die mir mit der Beantwortung meiner Fragen sehr geholfen hat.

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Foto: XXXLutz KG, roter Stuhl in St. Florian, 30 Meter hoch.

Maße der Miniatur: 74 x 95 mm, 147 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: ca. 1 : 200 ( bezogen auf den St.Florian-Stuhl )

Die Miniatur ist ein Werbemodell und durchgängig aus Kunststoff hergestellt. Die Oberfläche ist allseitig rot lackiert. Auf die obere Innenfläche der Rückenlehne ist das XXXL-Logo im Siebdruckverfahren aufgedruckt.

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Gio Ponti

Miniatur “ Superleggera, No. 699″

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Der italienische Architekt Gio Ponti entwarf  1957 den Stuhl „Superleggera“ für den Sitzmöbelhersteller Cassina in Meda/Milano. Vorbild für Pontis Entwurf waren die seit dem 19. Jahrhundert in der ligurischen Hafenstadt Chiavari hergestellten filigranen und leichten „Chiavari-Stühle“. Die Gewichtsreduktion erreichte Ponti durch einen verringerten Querschnitt des Gestells und Verwendung eines aus spanischem Rohr geflochtenen Sitzes.

Die Miniatur des „Superleggera“ wurde vom Vitra Design Museum für die Miniaturenausstellung Designmaßstäbe hergestellt und wird im Ausstellungskatalog unter der Position 55 geführt.

Maße der Miniatur: 68 x 75mm, 139 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Das Stuhlgestell meiner Miniatur ist aus schwarz gebeiztem Eschenholz angefertigt, der Sitz ist aus naturfarbigem Garn direkt auf den Sitzrahmen geflochten.
Wie das große Vorbild ist auch die Miniatur ein Leichtgewicht. Sie wiegt nur 8 Gramm. Konstruktiv ähnliche Miniaturen in meiner Sammlung wiegen zwischen 14 und 16 Gramm.

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