Herbert von Thaden

Maxiatur „Verstellbarer Sessel“

Verstellbarer-Sessel-01
Foto © Dirk Dowald

Verstellbarer-Sessel-02
Foto © Dirk Dowald

Maxiatur
Ausstellungsort: Galerie Stahlberger, Pfädlistraße 4, Weil
Maßstab: 2:1
Gesamthöhe: 2,20 m
Aufgestellt am: 05. April 2000

Miniatur (Bild unten)
Maßstab: 1:6
Gesamthöhe: 0,182 m

Verstellbarer-Sessel-Mini
Foto © Dirk Dowald

Gerrit T. Rietveld

Miniaturen  „Rot-Blauer Stuhl“

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Rietveld_Rotblau-05  Rietveld_Rotblau-04
Fotos © Dirk Dowald

Gerrit Rietveld entwarf die Grundform des Rot-Blauen Stuhls bereits im Jahr 1918. Die Version dieses Stuhls war mit geschlosssenen Seitenteilen unter den Armlehnen versehen und neben der Naturausführung grau oder schwarz lackiert. Erst 1923 erhielt der Stuhl seine Farbgebung mit rotem Rücken, blauem Sitz und den gelben Stirnseiten der schwarzen Gestellteile.
Die Miniatur des Vitra Design Museums aus meiner Sammlung (Bild oben links) wird heute noch angeboten, meine daneben gezeigte Miniatur des Architekturmodellbauers Modell & Form in Göteborg ist sehr selten und nur noch „antiquarisch“ zu erhalten.

Rietveld_Rotblau-02
Foto © Dirk Dowald

Miniatur des Vitra Design Museums:
Maße der Miniatur: 110 x 139 mm, 144 mm hoch.
Maßstab der Miniatur: 1:6

Das schwarz lackierte Gestell der Miniatur ist aus massiven Vierkanthölzern hergestellt, die Stirnseiten sind gelb lackiert. Die Sitz- und Rückenplatten aus Sperrholz sind rot und blau lackiert.
Zur Miniatur gehört das übliche Holzkistchen als Verpackung und eine kleine Informationsbroschüre.

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Foto © Dirk Dowald

Miniatur des Architekturmodellbauers Modell & Form :
Maße der Miniatur: 133 x 167 mm, 174 mm hoch.
Maßstab der Miniatur: 1:5

Die Miniatur ist aus den gleichen Materialien wie die des Vitra Design Museums hergestellt und ebenso präzise und sorgfältig ausgeführt.

Gerrit Rietveld

Maxiatur „Zig Zag Stoel“

Zig-Zag-01
Foto © Dirk Dowald

Zig-Zag-02
Foto © Dirk Dowald

Maxiatur
Ausstellungsort: Goldschmiedeatelier Heim, Hauptstraße 294, Weil
Maßstab: 3:1
Gesamthöhe: 2,28 m
Aufgestellt am: 18. November 1999

Miniatur (Bild unten)
Maßstab: 1:6
Gesamthöhe: 0,123 m

Zig-Zag-Mini
Foto © Dirk Dowald

 

Mart Stam – Ludwig Mies van der Rohe

Maxiaturen  „Stuhl W1“ und „Tisch MR 515“

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Foto © Dirk Dowald

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Foto © Dirk Dowald

Maxiaturen
Ausstellungsort: Betriebsgelände der Spedition Fröde, Colmarer Straße, Weil-Friedlingen
Maßstab: 5:1
Gesamthöhe: Stühle 4,20 m, Tisch 3,10 m
Aufgestellt am: 18. November 1999

Miniatur (Bild unten)
Maßstab: 1:6
Gesamthöhe: 0,139 m

ST12-Mini
Foto © Dirk Dowald

Thomas Lee

Maxiatur „Westport Chair“

Dix Adirondack-Chair
Foto  Thomas Dix

Die Maxiatur des Westport Chairs war zum Zeitpunkt meines Besuchs in Weil wegen Bauarbeiten demontiert. Ich konnte die Maxiatur deshalb für die Veröffentlichung in meinem Blog nicht fotografieren und danke dem Fotografen Thomas Dix ganz herzlich, daß er mir seine Aufnahme von 2005 zur Verfügung gestellt hat.

Maxiatur
Ausstellungsort: Laguna Freizeit- und Erlebnisbad, Sportplatz 1, Weil
Maßstab: 2:1
Gesamthöhe: 2,10 m
Aufgestellt am: 18. November 1999

Miniatur (Bild unten)
Maßstab: 1:6
Gesamthöhe: 0,173 m

Adirondack-Chair-Mini
Foto © Dirk Dowald

Charles Rennie Mackintosh

Miniatur „Argyle Chair“ 

Mackintos_Argyle-04

Den Argyle Chair entwarf der britische Architekt und Designer Charles Rennie Mackintosh im Jahr 1897 für die Einrichtung der Argyle Street Tearooms im schottischen Glasgow. Der Stuhl wurde aus Eichenholz hergestellt und mit einer Rosshaarpolsterung oder einem Binsensitz versehen.
Das ovale, in die seitlichen Enden der Rückenlehne eingelassene Kopfstück, ist mit dem Motiv eines fliegenden Vogels verziert.
Die Miniatur aus meiner Sammlung wurde in den Jahren von 2000 bis 2010 vom Vitra Design Museum produziert und angeboten.

Maße der Miniatur: 81 x 78 mm, 231 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Das Gestell der Miniatur ist aus Nußbaum hergestellt, leicht gebeizt und seidenmatt lackiert. Markant sind die doppelten Querstreben, die vorne und seitlich die Stuhlbeine miteinander verbinden und stabilisieren.
Der Sitz ist aus feinem Garn geflochten und in diesem kleinen Maßstab handwerklich perfekte verarbeitet.
Zu dieser Miniatur gehört ein Holzkistchen des Vitra Design Museums und eine Informationsbroschüre.

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Josef Hoffmann

Miniatur „Fledermaus-Hocker“

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Der Wiener Architekt Josef Hoffmann entwarf 1907 die Einrichtung für das Cabaret Fledermaus in Wien. Der sogenannte Fledermaus-Hocker gehört ebenso wie der Fledermaus-Stuhl zu einem Ensemble verschiedener Möbelstücke. Besonderes Merkmal dieser Möbelserie sind  die knapp am Boden befindlichen Rahmen zur Aufnahme der Beine und die kugelförmigen Eckverstärkungen.

Die Miniatur des Hockers wurde von der Galerie Ambiente in Wien produziert und in deren Online-Shop angeboten.

Maße der Miniatur: 60 mm Ø, 75 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Miniatur ist komplett aus Buchenholz hergestellt, dunkelbraun gebeizt und glänzend lackiert. Der Sitzrahmen mit eingeleimtem Sperrholzsitz und der Fußring sind aus unterschiedlich starkem Schichtholz herausgeschnitten. Die kugelförmigen Eckstützen und die „Hockerbeine“ sind aus massivem Buchenholz hergestellt und an den Verbindungsstellen und den Fußgleitern verdübelt.

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Max Bill und Hans Gugelot

Miniatur „Ulmer Hocker“

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Der Schweizer Maler, Bildhauer und Architekt Max Bill, erster Rektor der Ulmer Hochschule für Gestaltung und der Architekt Hans Gugelot entwarfen 1954 den „Ulmer Hocker“ für die Einrichtung der neu gegründeten Hochschule. Der Hocker konnte preiswert in der eigenen Tischlerwerkstatt hergestellt werden und zeichnete sich besonders durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aus.
Die Miniatur des Ulmer Hockers wurde von 2003 bis 2012 vom Vitra Design Museum hergestellt.

Maße der Miniatur: 65 x 49 mm, 73 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Seiten und die Sitzfläche der Miniatur sind aus Fichtenholz hergestellt und durch Fingerzinken stabil miteinander verbunden. Die Rundholztraverse und die unter den Seiten eingefrästen Kufen bestehen aus Buchenholz.
Die schlichte und einfache Konstruktion des Hockers lässt eigentlich keine besonderen Ansprüche an die Herstellung der Miniatur vermuten.
Allerdings machen die perfekt hergestellten und miniaturisierten Fingerzinken, die Miniatur zu einem kleinen Kunstwerk.

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Auf den Kufen stehend, erfüllt der Hocker die ursprünglich geplanten Verwendung, auf ihm zu sitzen.

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Auf die Seite gelegt und auf einen Tisch oder ein anderes tischhohes Möbel gestellt, wird der Hocker zum Stehpult und ermöglicht einem das Lesen und Schreiben im Stehen.

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Auf den Kopf gestellt, die Rundholztraverse als Tragegriff genutzt, benutzt man den Hocker als Transportbehälter.

Auch als Fußhocker, Beistelltisch oder Regalelement ist der Ulmer Hocker einsetzbar.