Bruno Ninaber van Eyben

19. Mai 2019

Miniatur “ Stick 020″

Stick 020 ist ein Entwurf des niederländischen Industriedesigners Bruno Ninaber van Eyben aus dem Jahr 1977, der in den Jahren 1980/81 vom Sitzmöbelhersteller Artifort, Schijndel NL in einer limitierten Auflage von 150 Exemplaren hergestellt wurde. Der Stuhl, der von Bruno Ninaber van Eyben nicht für eine Massenproduktion gedacht war, besteht aus zwei verformten Schichtholzplatten und einem massiven Rundholzstab aus Buche.

Die Miniatur des Stick 020 habe ich für meine eigene Sammlung selber angefertigt.

Maße der Miniatur: 67 x 83 mm, 135 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Für die Sperrholzplatten der Miniatur habe ich fünf Lagen Buchenfurnier kreuzweise miteinander verleimt und verformt. Der Rundholzstab hat einen Durchmesser von 8 mm und sorgt für eine schraubenlose Verbindung beider Platten. Nach erfolgtem Oberflächenschliff habe ich die Miniatur mit Klarlack seidenmatt lackiert.

Ettore Sottsass

05. Mai 2019

Miniatur „Teodora“

Ettore Sottsass, Gründer der Mailänder Designergruppe Memphis, entwarf in den Jahren 1986/87 Teodora, einen an die Form des Throns erinnernden Sessel aus mit Laminat beschichtetem MDF und Plexiglas. Das für die Oberflächenbeschichtung verwendete Laminat „Craquelé“ ist ein Entwurf der Memphis-Mitgründerin Nathalie du Pasquier und wurde in den 1980er Jahren vom italienischen Schichtstoffplattenhersteller Abet Laminati hergestellt.

Der skulpturale Entwurf des Sessels entstand in der Vitra Edition 1987, die es Sottsass und auch den anderen teilnehmenden Designern ermöglichte, ohne Rücksicht auf die üblichen Beschränkungen der industriellen Möbelherstellung zu experimentieren und zu entwerfen. Teodora wurde in dieser Zeit limitiert von Vitra produziert und ist heute ein begehrtes Sammelobjekt.

Die Miniatur des Sessels Teodora habe ich für meine Sammlung selber angefertigt.

Maße der Miniatur: 97 x 91 mm, 147 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Aus einer 6,5 mm starken Multiplex-Platte habe ich die Seitenwangen, den Sitz, die Zarge unter dem Sitz und die beiden Füße zugeschnitten. Um eine stabile Verbindung der Gestellteile zu erreichen, habe ich diese nach der „Laminatbeschichtung“ mit Nut und Feder fest verleimt.

Das Laminat „Craquelé“ habe ich im Maßstab 1:6 nachgebildet. Vorlage war eine Abbildung der Seitenwange, die ich in meinem Bildbearbeitungsprogramm entsprechend bearbeitet habe. Das auf einem Farbkopierer ausgedruckte Muster ließ sich aufgrund der Papierstärke von 120 g problemlos mit Weißleim auf die rohen Holzteile aufleimen und an den Kanten sauber bearbeiten.

Der Rücken aus 1,5 mm starkem Acrylglas war für mich wieder eine kleine Herausforderung, da ich dieses Material bisher nicht verarbeitet habe. Der dritte Versuch, im Backofen bei ca. 160 Grad, brachte den gewünschten Erfolg.

Gerald Summers

21. April 2019

Miniatur „BPAC Bent Plywood Armchair“

Über den Entwurf des Bent Plywood Armchairs von Gerald Summers und die Anfertigung mehrerer dieser Miniaturen durch Halil Hinz habe ich bereits in meinem Beitrag vom 16. Dezember 2018 berichtete. Nun sind die Miniaturen fertig und von der limitierten Produktion in Birke natur, Birke schwarz und Birke weiß erhielt ich vor einigen Tagen die wunderschöne Miniatur in der naturbelassenen Ausführung für meine Sammlung. Die folgenden Bilder zeigen, wie schön die Miniatur geworden ist und mit welcher Sorgfalt und Genauigkeit Halil Hinz sie angefertigt hat.

Seit diesem Jahr stellt Halil Hinz die Holzkistchen für seine Miniaturen in einer einheitlichen Größe her, damit sie ordentlich gestapelt werden können. Für seine geplanten Long Chairs und Wooden Chairs (s. Bilder ganz unten) wird es ein zweites Format geben, welches aber modular zu der kleinen Ausführung passen wird.

Der Schiebedeckel, erfreulicherweise mit einer Griffleiste ausgestattet, zeigt ab sofort die Seitenansicht der im Kistchen befindlichen Miniatur und gibt Informationen über den Designer, die Modellbezeichnung, das Entwurfsjahr und den Maßstab. Die Artikelnummer, bei meiner Miniatur ist es die N022019-2/2, gibt Auskunft über die Ausführung „N“= Natur, das Herstellungsdatum „022019“ = Monat/Jahr und die limitierte Auflage. Meine Miniatur ist die zweite von zwei. Insgesamt hat Halil Hinz in den verschiedenen Farbtönen sechs Miniaturen hergestellt.

Das folgende Bild zeigt die sehr aufwendig hergestellte mehrteilige Form, in der Halil Hinz sieben Lagen Birkenfurnier verformt und miteinander verleimt hat. Da die Schnittkanten in Längsrichtung, die die Sesselbreite, die Armlehnen und Hinterbeine bilden, bereits beim Zuschneiden der sieben Furnierlagen genau übereinanderliegen müssen, ist auch die Innenbreite der Form so bemessen, daß es keine Verschiebungen in Querrichtung geben kann. Die nicht zu vermeidenden Verschiebungen der Furnierlagen in Längsrichtung werden „unter den Armen“, am Rücken und den Beinenden nach Aushärten des Leims entsprechend bearbeitet und in einer weiteren Form in der Länge gekürzt.


Foto: Halil Hinz

Und hier sind noch zwei Abbildungen der von Halil Hinz geplanten Neuanfertigungen:

Die Miniaturen des von Marcel Breuer entworfenen Long Chair und Short Chair, sind in einer limitierten Auflage von je sechs Exemplaren vorgesehen. Natürlich im Maßstab 1:6 und mit dem dazugehörigen Holzkistchen.

Auch diese Miniaturen werden wie die großen Originale in Birkensperrholz angefertigt und leicht gebeizt und klar lackiert.

 

Diesen Entwurf des australischen Designers Marc Newson, den Wooden Chair von 1992, hat Halil Hinz bereits als Prototyp im Maßstab 1:6 hergestellt.

Es ist eine enorme Heraus-forderung, diese Miniatur anzufertigen, da je zwölf der insgesamt 24 massiven Buchen-leisten in unterschiedlichen Radien einzeln gebogen werden. Auch die Schraubenverbindung zu den horizontal verlaufenden Querstreben und dem massiven Sockel setzt eine besondere Sorgfalt voraus.

Wenn Freunde meines Blogs Fragen zu den Miniaturen haben, schreiben Sie einfach an Halil Hinz. (joi738@aol.com) Gerne gibt er die gewünschten Informationen.

Shin Okuda

07. April 2019

Miniatatur „Side to Side Rocking Chair“

Der Side to Side Rocking Chair ist ein Entwurf des in Los Angeles lebenden  japanischen Designers Shin Okuda.

In seinem Studio WAKA WAKA entwirft Shin Okuda Holzmöbel für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche. Seine Sitzmöbelentwürfe zeichnen sich trotz des einfachen Materials Birkensperrholz, durch eine sorgfältige und mit großer Genauigkeit vorgenommenen Verarbeitung aus. Ein besonderes Designmerkmal bei vielen seiner Stuhlentwürfen ist der Zylinder, den er als Rückenlehne einfach oder auch zweifach übereinanderliegend einsetzt. Auch spielt bei Okudas konstruktiven Elementen fast immer das massive Rundholz eine große Rolle. Mit Rundhölzern verbindet er zwei Stuhlseiten und erreicht so eine sehr hohe Stabilität. Die Stirnseiten der naturbelassenen Rundhölzer bleiben sichtbar und bilden gerade bei der schwarz gebeizten Rückenlehne des Side to Side Rocking Chairs einen sehr schönen Kontrast.

Die Miniatur des Side to Side Rocking Chairs habe ich für meine eigene Sammlung selber angefertigt.

Maße der Miniatur: 95/159 x 80 mm, 117 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Ausgehend davon, daß Shin Okuda für seine Stühle eine Sperrholzstärke von ca. 20-22 mm verwendet, habe ich sechs Lagen Birkenfurnier zu einer 3,6 mm dünnen Sperrholzplatte verleimt und daraus die benötigten Teile für das Gestell, den Sitz und den Rücken zugeschnitten. Um die dünnen Leisten stabil und formschlüssig miteinander zu verbinden, habe ich beidseitig eine Nut eingefräst und die Leisten mit Hilfe einer Feder aus Holz fest verleimt. Nach Anbringung der Bohrungen für die Rundstäbe und vor der abschließenden Endmontage habe ich alle Flächen gründlich geschliffen, die Sitz- und Rückenelemente schwarz gebeizt und alles mit Klarlack seidenmatt beschichtet.


Video und Fotos: Marko Dowald

Charles & Ray Eames, Sori Yanagi, Le Corbusier…

24. März 2019

Miniaturen und deren Vorbilder aus der Sammlung Georgi

Gerne veröffentliche ich heute die mir von Benedikt Georgi zur Verfügung gestellten Bilder seiner kleinen und großen Schätze.

Hier steht die Miniatur des EA 108 im Maßstab 1:6 nach dem Entwurf von Charles & Ray Eames auf dem ebenso mit schwarzem Leder bezogenen großen Vorbild. Die Aluminium Chairs werden seit über 70 Jahren hergestellt und auch die Miniatur, die seit 2001, also seit mehr als 18 Jahren hergestellt wird, ist inzwischen erwachsen geworden.

Dieses Bild zeigt die Butterfly Stools, entworfen von Sori Yanagi, als Miniatur im Maßstab 1:6 und in der großen Originalversion. Der Entwurf von 1954 ist nach wie vor hochaktuell und wird noch heute in beiden Größen hergestellt.

Der Sessel LC2 wurde als Miniatur im Maßstab 1:6 in den Jahren von 2004 bis 2014 vom Vitra Design Museum hergestellt. Das große Original, ein Entwurf aus dem Büro von Le Corbusier, (heute wird der Entwurf Charlotte Perriand zugeschrieben) wird sehr erfolgreich seit 1965 in der „Cassina I Maestri“ Kollektion hergestellt.

Das folgende Bild zeigt die neueste Vitrinendekoration mit einigen Miniaturen aus der Sammlung von Benedikt Georgi.


Fotos (4): Benedikt Georgi

Neben den wunderschönen Miniaturen aus der Vitra Miniatures Collection befinden sich einige Raritäten in der Dekoration, die jedes Sammlerherz höher schlagen lässt. Auf dem mittleren Regalboden steht die Miniatur des Klappstuhls MC 769 von Pierre Chareau und auf dem zweiten Boden von unten stehen die Miniaturen des dreibeinigen Stuhls B1 von Stefan Wewerka und des Sessels Zyklus von Peter Maly.

MC 769 und Zyklus sind Einzelanfertigungen, vom dreibeinigen B1 wurden limitiert 10 Exemplare hergestellt.

Gerrit T. Rietveld

10. März 2019

Miniatur “ Militärstuhl mit Armlehnen“

Der Militärstuhl mit Armlehnen ist eine weitere Variante aus der Militär-Möbelserie, die Gerrit Rietveld in den Jahren von 1923 bis 1925 entwarf. Das Konstruktionsprinzip ähnelt dem des Rot-Blauen Stuhls, jedoch sind die Kanthölzer des Gestells nicht durch hölzerne Dübel miteinander verbunden, sondern durch unterschiedlich lange Schloßschrauben und Vierkantmuttern. Abweichend von den beim Militär-Stuhl verwendeten geraden Flächen für Sitz und Rücken sind diese beim Lehnstuhl im Bereich der fast mittig angeordneten Querstreben leicht gebogen.

Ursprünglich war der Lehnstuhl komplett rot oder weiß lackiert. Später wurden auch zweifarbige Ausführungen hergestellt und die Köpfe der Kanthölzer farblich abgesetzt.

Vorbild für diese schwarz-blaue Variante der von Halil Hinz angefertigten Miniatur ist ein Lehnstuhl, der sich in dieser Farbkombination in der Sammlung des Vitra Design Museums befindet.

Maße der Miniatur: 105 x 103 mm, 157 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Ausführung der Miniatur:
Die unterschiedlich starken, rechteckigen und quadratischen Kanthölzer für das Stuhlgestell sind aus massivem Buchenholz angefertigt und schwarz seidenmatt lackiert. Die Sperrholzplatten für Sitz und Rücken hat Halil Hinz aus drei Lagen Buchenfurnier verleimt, in einer extra angefertigten Schablone leicht verformt und blau lackiert. Wie bereits in meinem Beitrag über den Stick Chair berichtet, hat Halil Hinz auch für diese Miniatur die Vierkantmuttern wieder selber angefertigt.

Tom Dixon

24. Februar 2019

Miniatur „Fan Stool“

Der britische Designer Tom Dixon entwarf im Jahr 2013 die Möbelserie Fan, eine moderne Variante der klassischen Windsor Entwürfe. Zur Produktfamilie gehört auch dieser Hocker, dessen kreisförmige Basis aus 22 kegelförmigen, aber im oberen Bereich beidseitig abgeflachten Holzstäben besteht. Eingelassen in einen Fußring und einen kleineren, unter der Sitzplatte befindlichen Ring, bilden die Holzstzäbe eine Basis und eine stabile Auflage für den mit schwarzem Leder bezogenen Sitz.

Die Miniatur des Hockers habe ich für meine Sammlung selber angefertigt.

Maße der Miniatur: Ø 63 mm, 75 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Holzteile der Miniatur habe ich aus Buchenholz hergestellt, schwarz gebeizt und mit Klarlack seidenmatt lackiert. Der runde Sitz ist leicht gepolstert und mit schwarzem Leder bezogen. Eine kleine Besonderheit der Miniatur sind die 22 Holzstäbe. Die Holzstäbe habe ich einzeln und freihändig an meiner Schleifmaschine zurechtgeschliffen und durch die kleinen Unregelmäßigkeiten ist jede Leiste ein Unikat:-)

Die folgenden Bilder zeigen verschiedene Arbeitsschritte meiner Anfertigung.

  

  

René Herbst

10. Februar 2019

Miniatur „Sandows Chair“

Der Sandows Chair ist ein Entwurf des französischen Designers und Innenarchitekten René Herbst. Zeitgleich mit den Möbelentwürfen aus Stahlrohr am Bauhaus, arbeitete auch René Herbst in Frankreich schon sehr früh mit diesem im Möbelbau noch ungewöhnlichen Material und entwarf in den Jahren 1928 und 1929 den Sandows Chair. Herbst bespannte die Sitz- und Rückenfläche mit Gummi-Spanngurten, so wie sie damals schon bei Expander-Fitnessgeräten Verwendung fanden.

Die Modellbezeichnung des leichten und transparenten Stuhls leitete René Herbst von „sandow“ (frz. Spanngummi) ab. In der Literatur gibt es aber noch eine zweite Version zur Namensfindung. Im Buch „Moderne Möbel“, erschienen im Ullmann Verlag, heißt es: „Benannt ist der Stuhl nach Eugen Sandow, einem 1925 verstorbenen überaus beliebten Bodybuilder.

Die Miniatur des Sandows Chairs wurde vom Vitra Design Museum in den Jahren von 2003 bis 2009 angeboten.

Maße der Miniatur: 72 x 74 mm, 125 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Das Gestell der Miniatur ist aus 4 mm starkem Eisendraht hergestellt und schwarz glänzend lackiert. Zur Aufnahme der gelben Gummigurte mit beidseitig angebrachten Expanderhaken, sind im Bereich der Sitz- und Rückenfläche wie beim großen Original kleine Löcher in das Gestell gebohrt.

Zur Miniatur gehört das übliche Holzkistchen und eine kleine Informationsbroschüre des Vitra Design Museums. Die Miniatur wurde in den Jahren von 2003 bis 2009 hergestellt und angeboten.


Fotos (4): Marko Dowald

Patrick Jouin

27. Januar 2019

Miniatur „Chaise C1“

Den Stuhl C1 aus der Solid Serie entwarf Patrick Jouin 2005. Die Miniatur dieses Stuhls wurde anläßlich der im Jahr  2010  im Centre Pompidou in Paris stattfindenden Ausstellung „Patrick Jouin – La substance du design“ von MGX Leuven hergestellt und im Shop des Museums verkauft. Ich konnte die letzte noch vorrätige Miniatur erwerben, aber leider mit ganz kleinen Mängeln. An der vorderen Sitzkante sind links und rechts ganz kleine Fehlstellen, die aber nach einer Retusche kaum noch auffallen.

Maße der Miniatur: 90 x 105 mm, 160 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:5

Genau wie das große Original konnte die Miniatur auf Grund der extremen Struktur nur im Stereolithographieverfahren hergestellt werden. Die im Drucker hergestellte Struktur aus transparentem Epoxydharz wurde im Tauchverfahren weiß beschichtet. Mehr zum Druckverfahren sieht man hier.

 

Marcel Breuer

13. Januar 2019

Miniatur „Long-Chair“

Marcel Breuer verbrachte die Jahre 1936 und 1937 in England und entwarf für Jack Pritchards Londoner Unternehmen Isokon Furniture Company verschiedene Möbel aus Sperrholz. Sein erster Entwurf war 1936 der Long-Chair, dessen Sitzschale aus verformtem Sperrholz besteht, dagegen die federnden Seitenteile aus Schichtholz angefertigt wurden. Breuer experimentierte in dieser Zeit mit gebogenem und geformtem Sperrholz und entwarf für Isokon weitere Möbel wie z.B. den Short-Chair, (dieser ist eine verkürzte Version des Long-Chairs) verschiedene Tische und Stühle.

Die Miniatur des Long-Chairs ist wieder eine Anfertigung von Halil Hinz, die, wenn ich sie für das Foto nicht auf Bücher gestellt hätte, vom großen Original nicht zu unterscheiden ist. In der Ausstellung Schichten… wurde neben der Miniatur auch ein Originalstuhl aus der Löffler Collection gezeigt und es war schon beeindruckend, wie genau sich Halil Hinz bei der Anfertigung seiner Miniatur an den Originalentwurf gehalten hat.

Maße der Miniatur: 112 x 238 mm, 144 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die zweiteiligen Seitengestelle der Miniatur hat Halil Hinz aus 7 Lagen Birkenfurnier verformt und verleimt. Zur Aufnahme der Sitzschale und der unter dem Sitz befindlichen Quertraverse, beide sind aus 3 Lagen Birkenfurnier verleimt, wurden die Seitenteile an den dafür vorgesehenen Stellen verdeckt geschlitzt. Um diese Verbindung herzustellen, erhielten die Sitzschale und die Traverse seitliche Verlängerungen, die als „Zapfen“ in die Schlitzung eingeführt und fest verleimt wurden.

Die Oberfläche der Miniatur ist leicht gebeizt und seidenmatt lackiert.