Otto Wagner

Miniatur „Postsparkasse Schreibtisch“

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In den Jahren von 1904 bis 1906 wurde nach den Plänen des österreichischen Architekten Otto Wagner  der Neubau des Postsparkassengebäudes in Wien errichtet. Zum Bauauftrag gehörte auch die Gestaltung und Ausführung der Inneneinrichtung. Otto Wagner entwarf in dieser Zeit eine Sitzmöbelreihe bestehend aus Sesseln, Stühlen und Hockern. Auch Schreibtische für Mitarbeiter und Kunden gehörten zu seinen Entwürfen.

Die Miniatur des Schreibtisches mit verlängertem Theken- oder Diskretionselement und der würfelförmige Hocker wurde als Miniatur von der Galerie Ambiente in Wien hergestellt.

Maße der Tischminiatur: 175 x 110 mm, 127/175 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Tischbeine sind aus massivem Buchenholz hergestellt. Die Traversen, Rahmen, Plattenelemente des Aufsatzes und die Tischplatte sind aus unterschiedlich starkem Buchensperrholz angefertigt. Alle Holzoberflächen sind dunkelbraun gebeizt und seidenmatt lackiert.

Die Seitenwangen sind mit drei Reihen Ziernägeln an den Traversen, der Tischplatte und dem Thekenelement befestigt. Die Schließrosetten an den herausziehbaren Schubläden und die Ummantelung der vorderen Tischbeine bestehen aus sehr dünnen Aluminiumblechen.

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Miniatur „Postsparkasse Hocker“

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Maße der Miniatur: 73 x 73 mm, 75 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die fünf Rahmen der Miniatur sind aus 4 mm starkem Sperrholz herausgeschnitten und durch Ziernägel miteinander verbunden. Die aus sehr dünnem Sperrholz in den Sitzrahmen eingelassene Sitzfläche ist perforiert und mit einem Griffloch versehen. Die sichtbaren Flächen sind dunkelbraun gebeizt und seidenmatt lackiert.

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Charles und Ray Eames

Miniatur “ Occasional Table LTR“

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1950 entwarfen Charles und Ray Eames Kunststoffstühle mit verschiedenen Untergestellen aus gebogenem und punktgeschweißtem Stahldraht. Zur gleichen Zeit entstand der niedrige, mit einer laminierten Holzplatte versehenen Beistelltisch LTR.

Das Gestell dieses Tisches besteht aus zwei U-förmigen Seitenteilen, deren Enden in die Plattenunterseite eingelassen sind und allseitig durch sich kreuzende Verstrebungen stabilisiert werden.

Die Miniatur dieses Tischchens produzierte Herman Miller, Zeeland/Michigan, USA.

Maße der Miniatur: 98 x 87 mm, 69 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: ca. 1:4

Das ca. 4 mm starke Tischblatt der Miniatur ist aus Spanplatte hergestellt und beidseitig mit weißem und schwarzem Schichtstoff belegt. Die Plattenkanten sind schräg angefräst und unbehandelt.

Das Untergestell ist aus unterschiedlich starkem Eisendraht hergestellt und vernickelt. Wie beim großen Original sind die Gestellenden der Seitenteile in die Unterseite der Platte eingelassen.

Zur Miniatur gehört ein mit dem Miller Logo bedruckter kleiner Faltkarton.

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Charles und Ray Eames

Miniaturen „Stools“

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1960 erhielt das Eames Office den Auftrag, drei Empfangsräume im New Yorker Time & Life Gebäude zu gestalten. Für dieses Projekt entwarf Ray Eames Hocker aus gedrechseltem Nussbaumholz. Von den vier unterschiedlichen Profilvarianten dieser maßlich identischen Hocker werden heute von Vitra drei Modelle hergestellt.

Miniaturen der Stools wurden vom amerikanischen Hersteller Herman Miller angeboten und heute noch vom Vitra Design Museum.

Die von Herman Miller hergestellten Miniaturen sind aus Holz gedrechselt, in unterschiedlichen Brauntönen gebeizt und lackiert. Verpackt sind die Miniaturen in einem naturfarbigen und mit dem Miller Logo bedruckten Karton. Eine zusätzliche Wellkartoneinlage schützt die Miniaturen vor Beschädigungen.

Maße der Miller Miniaturen: 39 mm Ø, 50 mm hoch.

Maßstab der Miller Miniaturen: ca. 1:8

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Die Miniaturen des Vitra Design Museums sind aus mehrlagig verleimtem, massivem Nussbaumholz gedrechselt und klar lackiert. Die Modelle A, B und C unterscheiden sich durch die unterschiedlich gedrechselten Mittelteile. Zu jeder Miniatur gehört das vitratypische Holzkistchen und eine kleine Informationsbroschüre

Maße der Vitra Miniaturen: 55 mm Ø, 65 mm hoch.

Maßstab der Vitra Miniaturen: 1:6

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Modell: Stool A
Artikelnummer: 20256401
Produktionszeitraum: 2008 bis heute
Ausführung: Nussbaumholz massiv

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Modell: Stool B
Artikelnummer: 20256402
Produktionszeitraum: 2008 bis heute
Ausführung: Nussbaumholz massiv

Eames-Stool-C-Vitra

Modell: Stool C
Artikelnummer: 20256403
Produktionszeitraum: 2008 bis heute
Ausführung: Nussbaumholz massiv

Charles und Ray Eames

Miniatur „Aluminium Chair“ Modell EA 108 und EA 105

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Nach Schichtholz, Kunststoff und Draht war Aluminium das vierte Material, aus dem Charles und Ray Eames im Jahr 1958 die Stühle und Sessel der Aluminium Group entwarfen. Das Konstruktionsprinzip dieser Sitzmöbelserie basiert auf einer Rahmenkonstruktion aus Aluminium-Druckguss und einer eingespannten Sitz- und Rückenfläche aus hochfrequenzverschweißtem Stoff oder Leder.

Die Miniatur des EA 108 wird seit 2001 vom Vitra Design Museum hergestellt.

Maße der Miniatur: 95 x 98 mm, 138 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Seitenprofile, Spannbügel und Armlehnen der Miniatur sind genau wie der mit schwarzen Kunststoffgleitern ausgestattete 4-Sternfuß aus Gussaluminium hergestellt und verchromt. Die Sitz- und Rückenfläche mit verschweißter Quersteppung besteht aus schwarzem Leder und ist außen mit einem schwarzen Stoffgewebe kaschiert.

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Und hier ist ein kleiner, aber bestimmt interessanter Nachtrag: Um auch eine Miniatur des EA 105, also des Aluminium Chairs ohne Armlehnen zu bekommen, kaufte ich im Mai 2016 eine weitere Miniatur und montierte die Armlehnen ab. Die Lochbohrungen der Armlehnenschrauben habe ich zugespachtelt und nach dem Austrocknen mit Chromlack retuschiert.

Die folgenden Abbildungen zeigen das gelungene Ergebnis.

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Aus meinem Bücherschrank

50 Jahre Aluminium Chair

Buch_Vitra-50-Jahre-AluDer Aluminium Chair – einer der bekanntesten und erfolgreichsten Möbelentwürfe der Design-geschichte wurde im Jahr 2008 fünzig Jahre alt.

Im gleichen Jahr gab Vitra eine 76-seitige Broschüre heraus, in der der Aluminium Chair sehr eindrucksvoll fotografiert ist. Auch der Einsatz in Bereichen von Design und Architektur, Unterhaltung und Kultur sowie Politik und Wirtschaft wird in vielen interessanten Abbildungen gezeigt.

Es lohnt sich, nach diesem Buch zu recherchieren.

 

Charles und Ray Eames

Miniaturen “ Plywood Elephant“

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Charles und Ray Eames entwarfen den Plywood Elephant 1945 und produzierten zwei Prototypen, die unmittelbar nach ihrer Fertigstellung im Museum of Modern Art, New York gezeigt wurden. Der einzig verbliebene Plywood Elephant befindet sich heute im Besitz der Familie Eames und war Vorbild für die Miniaturenproduktion.

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Der abgebildete Plywood Elephant im Maßstab 1:1 stammt aus der Anniversary Edition 2007. Am 17. Juni 2007 hätte Charles Eames seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ihm zu Ehren legte das Vitra Design Museum eine limitierte Edition des Eames Plywood Elephant auf. Weltweit 1000 Exemplare in Ahorn rot und weitere 1000 in Ahorn natur. In Deutschland wurden von jeder Farbe  limitiert 100 Exemplare verkauft.

Bereits im Jahr 2006 produzierte das Vitra Design Museum die Miniatur des Elefanten, der wie das große Vorbild aus zwei dreidimensional verformten und schichtverleimten Sperrholzelementen besteht. Die Formteile sind durch eine vernickelte Rundkopfschraube und eine Gegenmutter miteinander verbunden. Das Deckfurnier in Ahorn ist rot gebeizt und seidenmatt lackiert. Die Miniatur wurde als Werbemodell hergestellt und war im gleichen Jahr das Weihnachtspräsent für die Vitra Partner.

Zwei Jahre später stellte das Vitra Design Museum die Miniatur in Ahorn natur her, die bis heute in der Miniatures Collection angeboten wird.

Maße der Miniaturen:  64 x 123 mm, 73 mm hoch.

Maßstab der Miniaturen: 1:6

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Modell: Plywood Elephant
Artikelnummer: 20208501
Produktionszeitraum: 2006
Ausführung: Formsperrholz rot

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Modell: Plywood Elephant
Artikelnummer: 20208502
Produktionszeitraum: 2008 bis heute
Ausführung: Formsperrholz natur

Und hier berichte ich noch kurz über eine in Weil am Rhein gesichtete Elefantenherde.

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Foto: Marko Dowald

Mein Sohn Marko und ich besuchten im August das Vitra Design Museum. Vor dem Vitra Haus entdeckten wir dieses Gehege mit den Eames Elefanten aus Kunststoff.

Marko machte mit seiner Kamera diese schöne Nachtaufnahme, welche ich den Lesern meines Blogs natürlich nicht vorenthalten möchte. Letztlich handelt es sich auch bei den lustig anzusehenden Spielzeug-Elefanten um Miniaturen, da die lebendigen Vorbilder doch um einiges größer sind.

 

Aus meinem Bücherschrank

Die Welt von Charles und Ray Eames

Buch-Die-Welt-von-C+R-EamesCharles und Ray Eames haben das Amerika des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt. Von den vierziger bis in die späten siebziger Jahre arbeitete das in Los Angels lebende Ehepaar als Design-Team mit äußerster Virtuosität und auf immer neuen Gebieten. Was sie auch schufen – Möbel, Häuser, Spielsachen, Filme, Graphik, Ausstellungen und Bücher – zielte immer darauf ab, die Gesellschaft zu verbessern und zwar in funktioneller wie in kultureller und intellektueller Hinsicht.
Das reich bebilderte Buch widmet sich dem vielfältigen Leben und Schaffen von Charles und Ray Eames, die stets von der Idee -Design verbessert das Leben- geprägt wurden.

Das Buch mit der ISBN 3-433-01814-6 erschien 1997 im Verlag Ernst & Sohn und ist heute nur noch antiquarisch zu erhalten.

 

Isamu Noguchi

Miniatur „Rocking Stool“

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Den zunächst von Knoll International hergestellten Rocking Stool entwarf Isamu Noguchi im Jahr 1954. Die gewölbte Unterseite des Hockers erlaubt eine leichte Schaukelbewegung in alle Richtungen und bietet neben den spielerischen auch ergonomische Aspekte.

Ursprünglich wollte Noguchi den filigranen Hocker in dem damals neuartigen Kunststoff Polyurethan fertigen lassen, entschied sich aber dann für hochwertige Hölzer wie Teakholz und Wallnußholz.

Die Miniatur des Rocking Stools wurde vom Vitra Design Museum in den Jahren von 2001 bis 2010 hergestellt.

Maße der Miniatur: 59 mm Ø, 70 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Die Sitz- und Bodenplatte der Miniatur ist aus Holz gedrechselt, dunkelbraun gebeizt und seidenmatt decklackiert. Die Verbindung beider Platten erfolgt durch ein Gestell aus verchromtem Eisendraht, dessen obere Rahmen mit Schrauben und kleinen Metalllaschen an der Sitzunterseite befestigt ist. Durch die Bodenplatte geschraubte Ringösen halten die unteren Gestellenden und sind zusätzlich durch Muttern von unten gesichert.

Zur Miniatur gehört das übliche Holzkistchen mit der aufgedruckten Artikelnummer 20252201 und eine Informationsbroschüre.

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Isamu Noguchi

Miniatur „Coffee Table“

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In den dreißiger Jahren entwarf der amerikanisch-japanische Künstler und Gestalter Isamu Noguchi seinen ersten Tisch für die Einrichtung des Hauses von A. Conger Goodyear, dem Präsidenten des Museum of Modern Art in New York. Die Glasplatte des Tisches wurde von einem zweiteiligen, skulpturalen Holzuntergestell getragen.

Im Jahr 1944 modifizierte Noguchi diese Idee, um mit dem Entwurf des Coffee Table den Artikel „How to make a table“ von George Nelson zu illustrieren.

Die Miniatur des Coffee Table wurde von Herman Miller, Zeeland/Michigan, USA hergestellt.

Maße der Miniatur: 155 x 113 mm, 48 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: ca. 1:8

Die Glasplatte der Miniatur ist 2,5 mm stark, die allseitig geschliffenen Plattenkanten sind wie beim großen Original abgerundet. Das Holzuntergestell der Miniatur besteht aus zwei identischen, im rechten Winkel zueinander angeordneten Holzschlaufen und ist dunkelbraun gebeizt und seidenmatt lackiert.

Zur Miniatur gehört eine flacher, mit dem Miller Schriftzug bedruckter Stülpdeckelkarton mit Einlagen aus Wellpappe und Polsterwatte.

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Aus meinem Bücherschrank

Isamu Noguchi · Sculptural Design

Buch_Noguchi

Isamu Noguchi (1904-1988) zählt zu den bedeutendsten Künstlern und Gestaltern seiner Zeit. Mit seiner weitgefassten Definition von Skulptur schuf er als Bildhauer nicht nur Plastiken, sondern gestaltete auch Bühnenbilder, Leuchten, Möbel und öffentliche Plätze. So gelang ihm der Brückenschlag zwischen bildender und angewandter Kunst. Der reich illustrierte Katalog enthält unter anderem Essays über Noguchis Interieurs und Möbel, sein Verhältnis zu Brancusi, seine Beziehungen zur New Yorker Kunstwelt, seine Landschaftsgestaltungen sowie japanischen und amerikanischen Einflüssen in Noguchis Werk.