Miniatur „Sinterchair“

Der Sinterchair ist ein Entwurf der Designer Oliver Vogt und Hermann Weizenegger aus dem Jahr 2002. Der als digitales und dreidimensionales Objekt entwickelte Stuhl kann aufgrund seiner Wabenstruktur ausschließlich im digitalen Produktionsverfahren hergestellt werden. Mit Hilfe des selektiven Lasersinterns entsteht der Stuhl aus feinem Polyamidpulver in einer Druckkammer. Ein Laser zeichnet zweidimensionale Segmente des Entwurfs in das Pulver und erhärtet die einzelnen Ebenen Schicht für Schicht.
Die hier abgebildete Miniatur des Sinterchairs wurde vom Vitra Design Museums aufgelegt.
Maße der Miniatur: 74 x 83 mm, 128 mm hoch.
Maßstab der Miniatur: 1:6
Artikelnummer der Miniatur: 20 2576 01
Die Miniatur des Sinterchairs wurde gemeinsam mit den Miniaturen Sketch Chair, Bone Chair und Solid C2 anlässlich der Mailänder Designwoche im April 2018 vorgestellt und in der Zeit von Mai bis September 2018 im Shop des Vitra Design Museums angeboten. Man kann davon ausgehen, daß aufgrund des sehr aufwendigen Druckverfahrens in den wenigen Monaten der Verfügbarkeit keine großen Stückzahlen produziert wurden und die Miniatur schon heute eine kleine Rarität ist.
Die Miniatur ist genau wie das große Vorbild Schicht für Schicht mit Hilfe des selektiven Lasersinterns aus weißem Polyamidpulver hergestellt worden. Zur Miniatur gehört ein Holzkistchen in der neuen, vom Vitra Design Museum entwickelten Form und ein Zertifikat.

Fotos (2): Marko Dowald







„Der vorliegende Band stellt die Geschichte von Schicht- und Sperrholz vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre ausführlich dar. Im Mittelpunkt stehen die Möbel, doch auch die technischen und historischen Voraussetzungen zu ihrer Herstellung werden erläutert.





„Der lange Weg vom Material über die Zwecke zu den Gestaltungen hat nur das eine Ziel: Ordnung zu schaffen in dem heillosen Durcheinander unserer Tage. Wir wollen aber eine Ordnung, die jedem Ding seinen Platz gibt. Und wir wollen jedem Ding das geben, was ihm zukommt, seinem Wesen nach.“
„Die frühen Architekturentwürfe der Brüder Heinz (1902-1996) und Bodo (1903-1995) Rasch verbinden visionären Erfindungs-geist mit Ingenieurskunst auf eine Weise, die bis heute verblüfft. Nicht nur ihre Pläne für spektakuläre Hängearchitekturen, sondern auch die Ideen für aufblasbare Leichtbauten oder containerartige Module waren ihrer Zeit weit voraus. Obgleich sie an wichtigen Projekten der Moderne mitwirkten, ist ihr Werk heute nur wenigen Experten bekannt. Diese erste museale Ausarbeitung ihres faszinieren-den Schaffens rückt die Impulse der Brüder Rasch erneut ins öffentliche Bewusstsein. Mit ausgewählten Einzelprojekten international renommierter Architekturbüros, die an ihre Konzepte anknüpfen, schlägt das Projekt gleichzeitig die Brücke zwischen dem kreativen Potential der Brüder Rasch und wichtigen Akteuren der 1960er Jahre bis heute. Fünf zeitgenössische Künstler setzen schließlich mit ihren Beiträgen diesen Dialog fort und zeigen, wie weit die „Entfesselung des Blicks“ bis in die Gegenwart reicht.
Diese im teNeues Verlag erschienene Monografie präsentiert mit ausgezeichneten Fotos und ausführlichen Informationen das Werk Mies van der Rohes. Zu den beschriebenen Projekten zählen unter anderem die Weissenhof Siedlung in Stuttgart, der Deutsche Pavillon in Barcelona und die Neue National Galerie in Berlin.