Fred Forbat

Miniatur „Hocker für das Haus Sommerfeld“

Ein lieber Sammlerfreund schenkte mir das Taschenbuch bauhaus chairs • vom Experiment zur Massenproduktion: 50 Stühle, Sessel und Hocker.

Schon die zweite Abbildung in diesem interessanten Buch zeigt den von Fred Forbat um 1926 entworfenen Hocker für das Wohnzimmer im Haus Sommerfeld in Berlin. Fred Forbat, ein ungarisch-deutscher Architekt, arbeitete Anfang der 1920er Jahre im Büro von Walter Gropius und in den Jahren von 1925 bis 1928 als leitender Architekt im Bauunternehmen von Adolf Sommerfeld. Während seiner Tätigkeit bei Sommerfeld entwarf er den Hocker, dessen Gestell in schwarz gebeizter und lackierter Buche ausgeführt war. Das Schwarz-Weiß-Foto im Buch lässt leider keine Rückschlüsse auf die Farbe des Sitzpolsters zu.

Für meine Sammlung habe ich den Hocker als Miniatur nachgebaut.

Maße der Miniatur: Ø 69 mm, 75 mm hoch.

Maßstab der Miniatur: 1:6

Den Sitzrahmen, die Hockerbeine und den Unterboden der Miniatur habe ich aus massivem und teilweise formverleimtem Buchenholz hergestellt. Die Oberflächen aller Holzteile habe ich schwarz gebeizt und anschließend seidenmatt, klar lackiert.

Für den Einlegesitz habe ich eine ca. 3 mm starke, gerundete Sperrholzplatte leicht gepolstert und mit einem fein gewebten roten Stoff bezogen.

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