Archiv für die Kategorie ‘Mein Bücherschrank’

Aus meinem Bücherschrank

Sonntag, 09. Februar 2020

Atlas des Möbeldesigns

„Mit dem »Atlas des Möbeldesigns« veröffentlicht das Vitra Design Museum das neue Grundlagenwerk zur Geschichte des modernen Möbeldesigns. Der inhaltliche Bogen der Publikation reicht von den Anfängen der Industrialisierung bis zum digitalen Zeitalter, das heute auch im Möbeldesign eine zunehmend größere Rolle spielt.

Mit Inhalten aus über 20 Jahren Forschung und mehr als 1.000 Seiten ist der »Atlas« das umfassendste Buch, das je zu diesem Thema publiziert wurde. Er dokumentiert 1.740 Objekte von über 540 Designern und enthält mehr als 2.800 Abbildungen. Über 550 Texte liefern detailgenaue Objektanalysen, Essays zu vier großen historischen Epochen beschreiben den soziokulturellen und designhistorischen Kontext der gezeigten Objekte. Hinzu kommt ein umfangreicher Anhang mit Designerbiografien, Informationsgrafiken, Bibliografien sowie Hersteller- und Materialglossar.

All dies macht das Werk zu einer unverzichtbaren Quelle für Sammler, Wissenschaftler und Experten – und nicht zuletzt zu einem bestechend gestalteten Buch für Designliebhaber auf der ganzen Welt.“

Buchbeschreibung: Vitra Design Museum

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Sonntag, 26. Januar 2020

Objekte der Begierde
Surrealismus und Design 1924 – heute

„Der Surrealismus zählte zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch untersucht den Dialog zwischen Surrealismus und Design und zeigt zum ersten Mal, wie stark der Surrealismus das Design der letzten 100 Jahre beeinflusst hat. Er hat Designer ermutigt, nach der Realität hinter dem Sichtbaren zu fragen und Dinge zu gestalten, die Widerstand leisten, mit Gewohnheiten brechen und aus dem Alltag ausscheren. Die Bandbreite der Beispiele reicht von Duchamps Readymades und Dalís sinnlichen Objektskulpturen über die Arbeiten von Designern wie Carlo Mollino oder Gae Aulenti bis hin zu aktuellen Entwürfen, die neue Technologien oder Geschlechterrollen auf subversive Weise hinterfragen. Dabei wird deutlich, dass der Surrealismus bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat – in der Kunst wie im Design.

Mit Werken u. a. von Gae Aulenti, André Breton, Achille Castiglioni, Le Corbusier, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Dunne & Raby, Ray Eames, Max Ernst, Front Design, Iris van Herpen, Friedrich Kiesler, Shiro Kuramata, René Magritte, Lee Miller, Carlo Mollino, Isamu Noguchi, Odd Matter, Meret Oppenheim, Mimi Parent, Gaetano Pesce, Man Ray, Robert Stadler, Studio Wieki Somers.“

Buchbeschreibung: Vitra Design Museum

Aus meinem Bücherschrank

Sonntag, 12. Januar 2020

Stefan Wewerka
Dekonstruktion der Moderne

Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung des Forum Gestaltung e. V./Wewerka Archiv in Magdeburg vom 29. März bis 21. September 2019 und vom 13. Dezember 2019 bis 19. April 2020 im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach.

„Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlich-keiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck schlug Wewerka durch sein dekonstruktives, aufklärerisches Hinterfragen rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten eine Brücke zwischen der Klassischen Moderne des Bauhaus und aktuellen Entwicklungen.

Diese Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität ausgesprochen intensive Schaffensphase Wewerkas in der Zusammenarbeit mit der Möbelmanufaktur Tecta und den zeitlichen Arbeitskontext von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Schaffen Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und es als nach wie vor aktuell für zeitgenössische Diskurse zu verstehen.“

Buchbeschreibung: Alexander Verlag Berlin

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Sonntag, 29. Dezember 2019

Bugholz, vielschichtig
Thonet und das moderne Möbeldesign

In den vergangenen Monaten konnte ich für meine kleine Bibliothek viele neue und interessante Bücher rund um das Thema Sitzen erwerben. Ganz neu in meinem Bücherschrank ist das von Sebastian Hackenschmidt und Wolfgang Thillmann gemeinsam verfasste Buch „Bugholz, vielschichtig · Thonet und das moderne Möbeldesign“. Dieses, für Sammler und Liebhaber von großen und kleinen Stühlen wichtige Werk, begleitet die gleichnamige Ausstellung im MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien.

Nachstehend zitiere ich die Buchbeschreibung des MAK:

„Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums von Thonet lädt das MAK zu einer Zeitreise durch das moderne Möbeldesign. Die von Michael Thonet entwickelten Bugholzmöbel schrieben Stilgeschichte und begründeten eine der erfolgreichsten Möbelmarken der Welt. Ende der 1920er-Jahre stieg Thonet dann auch in das Geschäft mit Stahlrohrmöbeln ein, das bis heute ein wichtiges Standbein der Firmenproduktion bildet. Ausstellung und Buch kontextualisieren das Thonet-Programm mit vielen wichtigen Werken der Möbelgeschichte. So werden die Thonet-Möbel über eine chronologische Gesamtschau hinaus erstmals in die technologische, typologische, ästhetische und historische Entwicklung des Möbeldesigns eingebettet. Ergänzt durch Leihgaben aus internationalen Sammlungen zeigt das Buch über 300 Exponate, die überwiegend neu fotografiert wurden.“

Bilder von der Eröffnung und Pressekonferenz sowie erste Einblicke in die Ausstellung sind auf der Website von Wolfgang Thillmann zu sehen.

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Sonntag, 17. Juni 2018

Schichten
Möbeldesign vom Klassizismus bis zur Moderne

„Der vorliegende Band stellt die Geschichte von Schicht- und Sperrholz vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre ausführlich dar. Im Mittelpunkt stehen die Möbel, doch auch die technischen und historischen Voraussetzungen zu ihrer Herstellung werden erläutert.

Der französisch/belgische Kunst-tischler Jean-Joseph Chapuis und Michael Thonet waren die ersten, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in ihren Werkstätten verschiedene Herstellungsver-fahren entwickelten, gebogene Möbelteile aus Schichtholz herzustellen. Wenn sie sich auch überwiegend noch an den klassizistischen oder biedermeierlichen Formen-Repertoire ihrer Zeit orientierten, so weisen ihre technischen Lösungen weit in das 20 Jahrhundert voraus.

Die Erfolgsgeschichte von Sperrholz beginnt mit der industriellen Revolution, da Sperrholz – jeweils um 90 Grad sich kreuzende Furniere werden miteinander verleimt – nur fabrikmäßig und mit dem Einsatz entsprechender Maschinen wirtschaftlich zu erzeugen ist. In der Sperrholztechnologie waren die USA führend, in Europa enstehen die ersten Fabriken in den 1880er Jahren.

Die 1920er Jahre sind eine Zeit des Umbruchs und Wandels, auch im Möbeldesign. Architekten und Entwerfer beginnen damit, sich intensiver mit Schicht- und Sperrholz zu beschäftigen. Dazu gehören die Gebrüder Rasch, Alvar Aalto und Gerald Summers. Marcel Breuer schuf während seiner Zeit in England für Isokon eine Reihe von – auch bisher unbekannten – Möbeln, welche die gestalterischen Möglichkeiten dieser modernen Materialien auf eine zuvor nicht gekannte Art und Weise erweiterten. Alle Entwürfe aus dieser Zeit werden hier erstmals ausführlich und detailliert vorgestellt. Neben Alvar Aalto ist Marcel Breuer sicher der für die Moderne der 1930er Jahre wichtigste Entwerfer; beide verwenden Schichtholz und Sperrholz in einer dem Material gemäßen Form und bauen Möbel, die zu der modernen Architektur und Lebensumwelt passen und unsere Wohnungen bis heute prägen.“

Klappentext des Buches: Wolfgang Thillmann.

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Sonntag, 19. November 2017

Mies van der Rohe

„Das in mehrere Sprachen übersetzte Studio Paperback über Ludwig Mies van der Rohe wird hier in einer erweiterten und überarbeiteten Neuausgabe vorgelegt. Die dokumentiert seine wichtigsten Bauten und Projekte in einer ebenso überzeugenden wie einfachen Weise: anhand der Entwicklung seiner Konstruktionsprinzipien. Eine Vielzahl von Planzeichnungen und Fotografien, die in der ersten Ausgabe nicht veröffentlicht waren, verleiht diesem Studiopaperback eine hohe analytische Dichte und macht es so zu einer unentbehrlichen Einführung in das Werk dieses Meisters der architektonischen Moderne.“

Text: Klappentext des Verlages.

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Sonntag, 05. November 2017

Mies van der Rohe – Möbel und Interieurs

„Der lange Weg vom Material über die Zwecke zu den Gestaltungen hat nur das eine Ziel: Ordnung zu schaffen in dem heillosen Durcheinander unserer Tage. Wir wollen aber eine Ordnung, die jedem Ding seinen Platz gibt. Und wir wollen jedem Ding das geben, was ihm zukommt, seinem Wesen nach.“

Diese Sätze aus Mies van der Rohes Antrittsrede als Direktor der Architekturabteilung am Armour Institute of Technology in Chicago aus dem Jahre 1938 gelten für alle Möbelentwürfe und Innenraumgestaltungen des großen Meisters, die Werner Blaser in diesem Buch erstmalig zusammengestellt und mit großer Sachkenntnis kommentiert hat. Auch fundierte Kenner des baukünstlerischen Werkes von Mies werden hier ihnen bisher unbekannten Projekten und Aspekten begegnen.“

Text: Klappentext des Verlages.

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Sonntag, 22. Oktober 2017

Der entfesselte Blick
Die Brüder Rasch und Ihre Impulse
für die moderne Architektur

„Die frühen Architekturentwürfe der Brüder Heinz (1902-1996) und Bodo (1903-1995) Rasch verbinden visionären Erfindungs-geist mit Ingenieurskunst auf eine Weise, die bis heute verblüfft. Nicht nur ihre Pläne für spektakuläre Hängearchitekturen, sondern auch die Ideen für aufblasbare Leichtbauten oder containerartige Module waren ihrer Zeit weit voraus. Obgleich sie an wichtigen Projekten der Moderne mitwirkten, ist ihr Werk heute nur wenigen Experten bekannt. Diese erste museale Ausarbeitung ihres faszinieren-den Schaffens rückt die Impulse der Brüder Rasch erneut ins öffentliche Bewusstsein. Mit ausgewählten Einzelprojekten international renommierter Architekturbüros, die an ihre Konzepte anknüpfen, schlägt das Projekt gleichzeitig die Brücke zwischen dem kreativen Potential der Brüder Rasch und wichtigen Akteuren der 1960er Jahre bis heute. Fünf zeitgenössische Künstler setzen schließlich mit ihren Beiträgen diesen Dialog fort und zeigen, wie weit die „Entfesselung des Blicks“ bis in die Gegenwart reicht.

Text: Klappentext des Verlages.

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Sonntag, 08. Oktober 2017

Mies van der Rohe

Diese im teNeues Verlag erschienene Monografie präsentiert mit ausgezeichneten Fotos und ausführlichen Informationen das Werk Mies van der Rohes. Zu den  beschriebenen Projekten zählen unter anderem die Weissenhof Siedlung in Stuttgart, der Deutsche Pavillon in Barcelona und die Neue National Galerie in Berlin.

Eine umfangreiche Chronologie informiert über Mies van der Rohes Projekte von 1907 bis 1970.

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Sonntag, 24. September 2017

Ludwig Mies van der Rohe
Das Haus Tugendhat

„Das Haus Tugendhat in Brünn (CZ), von Mies van der Rohe 1928-1930 geplant und gebaut, gilt unumstritten als einer der Höhepunkte in Mies van der Rohes Schaffen und muß zu den wichtigsten Bauten der europäischen Moderne gezählt werden. Der besondere Reiz dieser Monografie liegt in der Präsentation bisher unveröffentlichten Bildmaterials aus dem Besitz der Familie Tugendhat, welches das Haus estmals in bewohntem Zustand zeigt. Ebenfalls erstmals zugänglich gemacht wird eine charakteristische Auswahl von Plänen und Zeichnungen aus dem Atelier Mies van der Rohes sowie originale Möbel – darunter zahlreiche unveröffentliche Stücke – aus dem Besitz der Familie.“

Text: Klappentext des Verlages.