Archiv für die Kategorie ‘Mein Bücherschrank’

Aus meinem Bücherschrank

Sonntag, 12. Juli 2020

Von Aalto bis Zumthor: Architektenmöbel

Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung „Von Aalto bis Zumthor: Architekten-möbel“ im Museum für Angewandte Kunst Köln, welche in der Zeit vom 16. Januar bis 22. April 2012 gezeigt wurde.

Der aufwendig und reich bebilderte Katalog enthält interessante Beiträge zum Thema Sitzen im 20. Jahrhundert am Beispiel von Architektenmöbeln und eine Vielzahl fantastischer Auf-nahmen, die speziell für diese Veröffentlichung ange-fertigt wurden.

Der von Petra Hesse und Gabrielle Lueg herausgegebene Katalog, der nach meinen Recherchen nur noch antiquarisch zu erhalten ist, erschien 2012 im Verlag der Buchhandlung Walther König in Köln.

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Sonntag, 14. Juni 2020

Gerrit Rietveld • Austellungsführer

Dieser Katalog führt durch die Ausstellung „Gerrit Thomas Rietveld 1888 – 1964 • Architektur und Design“ welche vom 12. Mai bis 21 Juli 1996 im Museum am Ostwall in Dortmund gezeigt wurde.

Der von Barbara Scheffran herausgegebene Katalog enthält neben vielen Originalabbildungen niederländischer Museen auch einen Beitrag von Ida van Zijl.

 

 

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Sonntag, 17. Mai 2020

Charlotte Perriand
Ihr Leben als moderne und unabhängige Frau

1927 betritt die 24-jährige Charlotte Perriand (1903-1999) mit einer Mappe von Zeichnungen das Atelier des Architekten Le Corbusier in Paris, um sich als Architektin vorzustellen. »Wir sticken hier keine Kissen« versucht sie der Meister persönlich abzuwimmeln. Nach dem Herbstsalon im Grand Palais in Paris revidiert er sein Urteil und stellt die junge Frau ein, die unter anderem die legendäre Chaiselongue (B306) entwerfen wird. Charlotte Perriand wird 10 Jahre im Büro von Le Corbusier bleiben, um dann politisch und künstlerisch ihren eigenen Weg zu suchen und erfolgreich zu gehen. »Wir arbeiteten immer mit Idealen« wird sie später auf die Frage nach ihrem Konzept antworten, und das ist gleichzeitig auch ihr Lebenscredo. Perriand hatte sich zum Ziel gesetzt, kreative und zugleich funktionale Wohnräume zu schaffen, im festen Glauben daran, dass schönes Design eine bessere Gesellschaft zu schaffen vermag. »Ich sagte mir nie, dass ich eine Frau unter Männern war. Ich lebte in einer Symbiose mit ihnen, und zufällig waren sie Männer.« Charlotte Perriand

Text: Klappentext des Verlages

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Sonntag, 05. April 2020

Gropius-Zimmer

„In 2., korrigierter Auflage ist das Buch über die Sanierung des Gropiuszimmers nun endlich wieder erhältlich.

Man erfährt etwas von der kriminalistischen Spurensuche, auf die sich die Beteiligten begaben, um eine Vorstellung von der wirklichen Ausgestaltung, Möblierung etc. des Direktorenarbeitsraumes zu gewinnen. Es wurden Bauakten ausgewertet, Fotos analysiert, Zeitdokumente gesichtet. Man erfährt auch etwas von den Schwierigkeiten, in der Gegenwart Möbel und andere Dinge der 1920er-Jahre, die sich im Zimmer befanden, nachzubauen bzw. nachzugestalten. Am Ende ist ein Zimmer entstanden, das bemerkenswert ist, auch wenn es so zu Gropius? Zeiten nicht aussah. Aber da sind wir sicher:? der Meister hätte heute seine Freude daran, denn es ist die Verwirklichung seiner Idee.“

Text: Klappentext des Verlages

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Sonntag, 05. April 2020

Staatliches Bauhaus in Weimar 1919 – 1923

„Herausgegeben von Lars Müller in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Faksimile des ersten Katalogs des Bauhauses von 1923 mit einem Textbeitrag von Astrid Bähr, der diese längst vergriffene Publikation in einen zeithistorischen Kontext setzt und das Bauhaus von seiner Idee bis zu seiner Situierung als renommierte Kunstschule dokumentiert.

Im Jahr 1919 eröffnet Walter Gropius mit einem radikalen Lehransatz das Bauhaus in Weimar. Vier Jahre vergehen bis zur ersten Ausstellung, die dem begeisterten Publikum einen neuen Kunstansatz vermittelt und die Ideen der Schule in die ganze Welt trägt.

Begleitend zu diesem ersten öffentlichen Auftritt erscheint 1923 der Katalog Staatliches Bauhaus Weimar 1919–1923. Mithilfe dieser fachübergreifenden Publikation haben die Idee und das Potenzial des Bauhauses erstmals ihren Weg auf Papier gefunden. Neben zahlreichen Projektvorstellungen werden durch die theoretischen Ansätze von Paul Klee, Wassily Kandinsky und Gertrud Grunow die Lehrmethoden der verschiedenen Meister vermittelt. Gropius’ Vorwort stellt den Aufbau der Schule vor und präsentiert den einzigartigen Reformansatz, der die Einheit von Technik und Kunst fordert und lehrt. Die Abbildungen aus dem Vorkurs und den unterschiedlichen Werkstätten verleihen Einblicke in die Ausbildung und die Produktion des Bauhauses.

Mit dem ursprünglichen Layout von László Moholy-Nagy und dem von Herbert Bayer gestalteten Einband ist das Buch ein wichtiges Zeugnis jener legendären Avantgarde-Bewegung und veranschaulicht deren Wirken und Streben seit den Anfängen des Bauhauses.“

Text: Bauhaus Archiv Berlin

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Sonntag, 22. März 2020

Wiener Werkstätte

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„Die Wiener Werkstätte, gegründet 1903 von Josef Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer, ist eine kreative Bewegung der Moderne. Der progressive Zusammenschluss von Künstlern und Designern wollte der industrialisierten Gesellschaft individuelle Handwerkskunst entgegensetzen und verschiedene Aspekte des Lebens zu einem harmonisch-eleganten Kunstwerk verbinden.

Zunächst bestand die Werkstätte nur aus drei kleinen Räumen, weitete sich jedoch schon bald auf ein dreistöckiges Gebäude mit Spezialbereichen für Metall-, Leder- und Holzverarbeitung, einer Buchbinderei und einem Farbenhandel aus. Die Künstler experimentierten mit verschiedensten Materialien, darunter Gold, Edelsteinen und Pappmaché, und wandten ihre schlichten, häufig geometrischen Muster und ihre Designprinzipien auf Keramik, Textilien, Typografie, Innenarchitektur, Möbel und Mode an. Bei Gesamtaufträgen wie dem Sanatorium Purkersdorf und dem Palais Stoclet in Brüssel konnte die Gruppe ihr Ideal vom „Gesamtkunstwerk“ realisieren, bei dem jedes Detail ein integraler Teil des koordinierten Ganzen ist.

Obwohl die Werkstätte nur 30 Jahre lang bestand, hatte sie großen kommerziellen Erfolg und konnte Dependancen in Karlsbad, Marienbad, Zürich, New York und Berlin eröffnen. Viele führende Künstler der Zeit, darunter Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele, steuerten Entwürfe bei. Heutzutage würdigt man die Wiener Werkstätte für ihren ganzheitlichen Ansatz und ihren stilistischen Einfluss auf Art déco und Bauhaus.“

Text: Klappentext des Verlages

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Sonntag, 23. Februar 2020

Nahaufnahmen Stefan Wewerka

„Stefan Wewerka, geb.1928, studierte 1946 Architektur in Berlin. Ab 1961 erste Stuhl-skulpturen, Bleistiftzeich-nungen, Aquarelle, Ölbilder und Radierungen. 1963 bis 1967 Leitung des Entwurfs-büros bei Hans Scharoun. Mitte der 60er Jahre lehrte er an der Washington University (St. Louis) und später an der Kölner Werkschule. Ab 1978 Zusammenarbeit mit der Möbelfirma TECTA. Für die documenta 8 in Kassel entwarf er einen Pavillon, der heute als Ausstellungs-pavillon der Kunstakademie Münster genutzt wird. Er lebt in Köln und Berlin. www.stefanwewerka.de Ein großer Künstler verändert unsere Sicht auf die Welt, auf die Dinge. Ein großer Künstler entwickelt seine eigene Welt und gestaltet nach seinen Prinzipien. Stefan Wewerka ist einer dieser Künstler.‘ Wulf Herzogenrath“

Klappentext des Verlages

Das 2010 im Alexander Verlag Berlin erschienene Buch ist heute noch über den Verlag und im Buchhandel erhältlich. Hier geht es zu einer kleinen Leseprobe.

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Sonntag, 09. Februar 2020

Atlas des Möbeldesigns

„Mit dem »Atlas des Möbeldesigns« veröffentlicht das Vitra Design Museum das neue Grundlagenwerk zur Geschichte des modernen Möbeldesigns. Der inhaltliche Bogen der Publikation reicht von den Anfängen der Industrialisierung bis zum digitalen Zeitalter, das heute auch im Möbeldesign eine zunehmend größere Rolle spielt.

Mit Inhalten aus über 20 Jahren Forschung und mehr als 1.000 Seiten ist der »Atlas« das umfassendste Buch, das je zu diesem Thema publiziert wurde. Er dokumentiert 1.740 Objekte von über 540 Designern und enthält mehr als 2.800 Abbildungen. Über 550 Texte liefern detailgenaue Objektanalysen, Essays zu vier großen historischen Epochen beschreiben den soziokulturellen und designhistorischen Kontext der gezeigten Objekte. Hinzu kommt ein umfangreicher Anhang mit Designerbiografien, Informationsgrafiken, Bibliografien sowie Hersteller- und Materialglossar.

All dies macht das Werk zu einer unverzichtbaren Quelle für Sammler, Wissenschaftler und Experten – und nicht zuletzt zu einem bestechend gestalteten Buch für Designliebhaber auf der ganzen Welt.“

Buchbeschreibung: Vitra Design Museum

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Sonntag, 26. Januar 2020

Objekte der Begierde
Surrealismus und Design 1924 – heute

„Der Surrealismus zählte zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch untersucht den Dialog zwischen Surrealismus und Design und zeigt zum ersten Mal, wie stark der Surrealismus das Design der letzten 100 Jahre beeinflusst hat. Er hat Designer ermutigt, nach der Realität hinter dem Sichtbaren zu fragen und Dinge zu gestalten, die Widerstand leisten, mit Gewohnheiten brechen und aus dem Alltag ausscheren. Die Bandbreite der Beispiele reicht von Duchamps Readymades und Dalís sinnlichen Objektskulpturen über die Arbeiten von Designern wie Carlo Mollino oder Gae Aulenti bis hin zu aktuellen Entwürfen, die neue Technologien oder Geschlechterrollen auf subversive Weise hinterfragen. Dabei wird deutlich, dass der Surrealismus bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat – in der Kunst wie im Design.

Mit Werken u. a. von Gae Aulenti, André Breton, Achille Castiglioni, Le Corbusier, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Dunne & Raby, Ray Eames, Max Ernst, Front Design, Iris van Herpen, Friedrich Kiesler, Shiro Kuramata, René Magritte, Lee Miller, Carlo Mollino, Isamu Noguchi, Odd Matter, Meret Oppenheim, Mimi Parent, Gaetano Pesce, Man Ray, Robert Stadler, Studio Wieki Somers.“

Buchbeschreibung: Vitra Design Museum

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Sonntag, 12. Januar 2020

Stefan Wewerka
Dekonstruktion der Moderne

Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung des Forum Gestaltung e. V./Wewerka Archiv in Magdeburg vom 29. März bis 21. September 2019 und vom 13. Dezember 2019 bis 19. April 2020 im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach.

„Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlich-keiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck schlug Wewerka durch sein dekonstruktives, aufklärerisches Hinterfragen rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten eine Brücke zwischen der Klassischen Moderne des Bauhaus und aktuellen Entwicklungen.

Diese Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität ausgesprochen intensive Schaffensphase Wewerkas in der Zusammenarbeit mit der Möbelmanufaktur Tecta und den zeitlichen Arbeitskontext von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Schaffen Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und es als nach wie vor aktuell für zeitgenössische Diskurse zu verstehen.“

Buchbeschreibung: Alexander Verlag Berlin